Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Europa der BürgerInnen

Brüssel ist weit weg. Ist Brüssel weit weg? Bürokratie, Komplexität, die Schwierigkeit, sich über die unterschiedlichen europäischen Kulturen hinweg zu einigen – manchmal scheinen die Schwierigkeiten im öffentlichen Bild zu überwiegen. Dennoch ist klar: die europäische Integration schreitet voran, und die Kräfte, die die Globalisierung antreiben, sorgen auch für eine "Kontinentalisierung". Begonnen nach der Brutalität des zweiten Weltkriegs, als Friedenspakt und Wirtschaftsunion, tat sich Europa lange schwer, die BürgerInnen zu erreichen, wegen der Unterschiedlichkeit der Kulturen und dem Selbstbehauptungswillen der Nationalstaaten – mitsamt der deshalb nur langsamen politischen Integration einschließlich ihrer Demokratiedefizite. Auch wenn immer mehr Brüsseler Gesetze unseren Alltag prägen: "gefühlt" bleibt Brüssel fern.

Die Lösung sehen viele Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik und Medien inzwischen in einem Europa der BürgerInnen, einem zivilgesellschaftliches Europa, das vom Mitmachen und Mitentscheiden der BürgerInnen stärker geprägt ist als bisher. Und daraus seine Lebendigkeit und seinen Zusammenhalt zieht. Das ist ein Trend bereits in Kommunen, Ländern und auf nationaler Ebene – warum nicht auch in Europa?

Verschiedene europäische Programme zielen darauf ab, nicht zuletzt das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger", das seit Jahren mit einer Reihe von Maßnahmen zivilgesellschaftliche Organisationen und Projekte unterstützt. Im Europäischen Jahr der Freiwilligen 2011 kommen noch vielfältige weitere Aktivitäten hinzu, worüber Sie hier mehr erfahren:

 

Termine in Freiburg und im Land

Auch in Freiburg finden dazu verschiedene Aktivitäten statt, koordiniert von der städtischen Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement: